Fördert ein gesunder Lebensstil die kognitive Leistungsfähigkeit im Alter? Mit welchen neuen therapeutischen Ansätzen lässt sich die Gesundheitsspanne im Alter verlängern? Wie muss die Umwelt aussehen, damit Menschen gesund und zufrieden altern können? Das sind nur einige Beispiele für drängende Fragen, die derzeit von Gesellschaft und Politik an die Wissenschaft gestellt werden. Der Leibniz-Forschungsverbund Healthy Ageing will Antworten geben.
  1. Gegen Eisen im Kopf: Forscher finden Anti-Aging-Mikromolekül
    14.02.2017 · FLI Leibniz-Institut für Alternsforschung

    Während der Alterung, aber auch bei Alzheimer oder Parkinson reichern sich die Nervenzellen im Gehirn mit Eisen an. Forscher vom Leibniz-Institut für Alternsforschung (FLI) in Jena und der Scuola Normale Superiore im italienischen Pisa konnten nun erstmals im Wirbeltier nachweisen, dass die MikroRNA miR-29 diese Ablagerungen verhindert – ein möglicher Ansatzpunkt zur Behandlung von Alzheimer-, Parkinson- und Schlaganfallpatienten. Die Ergebnisse erschienen am 13. Februar 2017 im Journal BMC Biology.

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  2. Eine positive Einstellung zum Altern verlängert das Leben: Voller Hörsaal bei Science & Society
    03.02.2017 · LFV Healthy Ageing

    Wer positiv denkt, wird gesünder alt. Und lebt bis zu 7 Jahre länger. Das sind zwei der vielen Erkenntnisse, die die rund 70 Zuhörer aus dem Vortrag "Oh Schreck, ich werde alt!" von Verena Klusmann in der Reihe "Science & Society" am 2. Februar 2017 auf dem Beutenberg mitnehmen. Nächster Gast der öffentlichen Vortragsreieh wird am 21. September 2017 der Wirtschaftswissenschaftler Thomas Straubhaar sein.

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  3. Genvariante lässt in Verbindung mit fettreicher Ernährung den Blutdruck steigen
    30.01.2017 · DIfE Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

    Das körpereigene Enzym ACE* spielt eine große Rolle bei der Blutdruckregulation. Wie eine Zwillingsstudie unter Führung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE), einem Partner des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung, nun erstmals zeigt, lässt fettreiches Essen die Enzymspiegel im Blut innerhalb von sechs Wochen ansteigen. Träger einer bestimmten ACE-Genvariante reagierten zudem mit einer Blutdruckerhöhung. Die identifizierte Variante ließe sich daher möglicherweise als ein ernährungsabhängiger Risiko-Marker nutzen, so die Forscher. Neben LDL-Cholesterin könne ACE ein weiteres Bindeglied zwischen Fettzufuhr und der Entstehung von Herz-Kreislauf-Krankheiten darstellen.

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