Fördert ein gesunder Lebensstil die kognitive Leistungsfähigkeit im Alter? Mit welchen neuen therapeutischen Ansätzen lässt sich die Gesundheitsspanne im Alter verlängern? Wie muss die Umwelt aussehen, damit Menschen gesund und zufrieden altern können? Das sind nur einige Beispiele für drängende Fragen, die derzeit von Gesellschaft und Politik an die Wissenschaft gestellt werden. Der Leibniz-Forschungsverbund Healthy Ageing will Antworten geben.
  1. Altern und Arbeit: Geistig fit durch kognitives Training
    08.03.2017 · IfADo Leibniz-Institut für Arbeitsforschung

    Wer jahrelang monotoner Arbeit nachgeht, kann seine geistige Fitness schädigen. Das kann im Alter zum Problem werden und sogar das Auftreten einer Demenz begünstigen. Da die Menschen in den westlichen Industrieländern immer älter werden und damit länger arbeiten, sind Konzepte zum Erhalt der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit älterer Menschen unerlässlich. Ein Ansatz zur nachhaltigen Verbesserungen von Gedächtnisleistungen sind kognitive Trainings, wie Experten des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung in einer Studie mit Industriearbeitern zeigen konnten, die jetzt international publiziert wurde.

    mehr lesen

  2. Poster- & PhD-Award für Nachwuchsforscher auf dem 2nd International Symposium Healthy Ageing
    06.03.2017 · LFV Healthy Ageing

    Auf dem zweiten Internationalen Symposium Healthy Ageing erhielten junge Forscher den Poster- und den PhD-Award.

    mehr lesen

  3. Pizza, Burger und Co.: Eine einzige fettreiche Mahlzeit kann den Stoffwechsel schädigen und den Weg zu Fettleber- und Diabetes-Erkrankungen bereiten
    03.03.2017 · DDZ Deutsches Diabetes-Zentrum

    In der aktuellen Ausgabe von „The Journal of Clinical Investigation" veröffentlichten DZD-Forscher des Deutschen Diabetes-Zentrums gemeinsam mit dem Helmholtz Zentrum München und portugiesischen Kollegen eine Untersuchung an gesunden, schlanken Männern, die nach dem Zufallsprinzip einmal ein aromatisiertes Palmöl-Getränk und ein anderes Mal ein Glas mit klarem Wasser als Kontrollexperiment erhielten. Das Palmöl-Getränk enthielt eine ähnliche Menge an gesättigtem Fett wie zwei Cheeseburger mit Speck und eine große Portion Pommes Frites oder wie zwei Salami-Pizzen. Die Wissenschaftler zeigten, dass diese einzige fettreiche Mahlzeit ausreicht, um die Insulinwirkung zu vermindern, d. h. Insulinresistenz hervorzurufen und den Fettgehalt der Leber zu erhöhen. Zudem konnten Veränderungen im Energiehaushalt der Leber nachgewiesen werden. Die beobachteten Stoffwechselveränderungen gleichen den Veränderungen, wie sie bei Menschen mit Typ-2-Diabetes oder nichtalkoholischer Fettlebererkrankung (NAFLD) beobachtet werden. NAFLD ist die häufigste Lebererkrankung in den Industrienationen und mit Fettleibigkeit, dem sogenannten „Metabolischen Syndrom", und erhöhtem Risiko für Typ-2-Diabetes verbunden. Des Weiteren kann die NAFLD in fortgeschrittenen Stadien zu schweren Leberschädigungen führen.

    mehr lesen