Mit ausgewählten Pressemitteilungen der Mitgliedsinstitute informieren wir Sie hier über deren Alternsforschung.

  1. Wie werden wir gesund alt? - Alternsforscher tagen auf interdisziplinärem Symposium in Magdeburg
    23.02.2017 · LFV Healthy Ageing

    Magdeburg: Vom 27.-28. Februar 2017 organisiert der Leibniz-Forschungsverbund (LFV) Healthy Ageing sein zweites Internationales Symposium. Dazu treffen sich rund 100 Wissenschaftler zum interdisziplinären Austausch am Leibniz-Institut für Neurobiologie, einem Mitgliedsinstitut des LFV Healthy Ageing. Sie werden über Fragen des gesunden Alterns und des demographischen Wandels diskutieren.

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  2. Gegen Eisen im Kopf: Forscher finden Anti-Aging-Mikromolekül
    14.02.2017 · FLI Leibniz-Institut für Alternsforschung

    Während der Alterung, aber auch bei Alzheimer oder Parkinson reichern sich die Nervenzellen im Gehirn mit Eisen an. Forscher vom Leibniz-Institut für Alternsforschung (FLI) in Jena und der Scuola Normale Superiore im italienischen Pisa konnten nun erstmals im Wirbeltier nachweisen, dass die MikroRNA miR-29 diese Ablagerungen verhindert – ein möglicher Ansatzpunkt zur Behandlung von Alzheimer-, Parkinson- und Schlaganfallpatienten. Die Ergebnisse erschienen am 13. Februar 2017 im Journal BMC Biology.

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  3. Eine positive Einstellung zum Altern verlängert das Leben: Voller Hörsaal bei Science & Society
    03.02.2017 · LFV Healthy Ageing

    Wer positiv denkt, wird gesünder alt. Und lebt bis zu 7 Jahre länger. Das sind zwei der vielen Erkenntnisse, die die rund 70 Zuhörer aus dem Vortrag "Oh Schreck, ich werde alt!" von Verena Klusmann in der Reihe "Science & Society" am 2. Februar 2017 auf dem Beutenberg mitnehmen. Nächster Gast der öffentlichen Vortragsreieh wird am 21. September 2017 der Wirtschaftswissenschaftler Thomas Straubhaar sein.

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  4. Genvariante lässt in Verbindung mit fettreicher Ernährung den Blutdruck steigen
    30.01.2017 · DIfE Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

    Das körpereigene Enzym ACE* spielt eine große Rolle bei der Blutdruckregulation. Wie eine Zwillingsstudie unter Führung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE), einem Partner des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung, nun erstmals zeigt, lässt fettreiches Essen die Enzymspiegel im Blut innerhalb von sechs Wochen ansteigen. Träger einer bestimmten ACE-Genvariante reagierten zudem mit einer Blutdruckerhöhung. Die identifizierte Variante ließe sich daher möglicherweise als ein ernährungsabhängiger Risiko-Marker nutzen, so die Forscher. Neben LDL-Cholesterin könne ACE ein weiteres Bindeglied zwischen Fettzufuhr und der Entstehung von Herz-Kreislauf-Krankheiten darstellen.

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  5. Darmkrebs-Präventionspreis 2016 geht an Ulrike Haug
    30.01.2017 · Deutsche Krebsgesellschaft e. V.

    Der Darmkrebs-Präventionspreis 2016 geht an Prof. Dr. Ulrike Haug vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS in Bremen. Die renommierte Wissenschaftlerin erhält den Preis für eine Studie zum Einsatz quantitativer immunologischer Tests auf Blut im Stuhl in der Darmkrebsfrüherkennung.

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  6. BIPS ist Collaborating Centre der WHO
    20.01.2017 · BIPS Leibniz-Institut für Präventionsforschug und Epidemiologie

    Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat dem Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS eine große Ehre zuteilwerden lassen – die Ernennung zum WHO Collaborating Centre for Obesity Prevention, Nutrition and Physical Activity. Als Kollaborationszentren wählt die WHO wissenschaftliche Einrichtungen aus, die die fachliche Arbeit der WHO unterstützen. Der internationale Kreis der Collaborating Centres, zu denen das BIPS als einzige Einrichtung im Land Bremen nun zählt, berät die WHO, sammelt und analysiert Daten und hilft bei der Entwicklung internationaler Gesundheitsrichtlinien.

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  7. Rente mit 67: Beitragssatz wird stabilisiert, auch wenn nicht tatsächlich bis 67 gearbeitet wird
    18.01.2017 · DIW Berlin Deutsches Institut für Wirtscvhaftsforschung

    DIW-Studie zeigt: Die Erhöhung des Renteneintrittsalters stabilisiert den Rentenbeitragssatz – Das bewirken vor allem die Abschläge, die bei Versicherten anfallen, die vor Erreichen der Regelaltersgrenze in Rente gehen – Diese Abschläge stellen auf individueller Ebene ein Altersarmutsrisiko dar – Gezielte Erhöhung der Erwerbsminderungsrente  ist wünschenswert.

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  8. Nervenkrankheit ALS: Mehr als nur ein Motor-Problem im Gehirn?
    17.01.2017 · LIN Leibniz-Institut für Neurobiologie

    Neurologen und Neurowissenschaftlern vom Leibniz-Institut für Neurobiologie gelang gemeinsam mit Kollegen der Universitätsklinik für Neurologie Magdeburg, des DZNE Magdeburg sowie der Medizinischen Hochschule Hannover ein wichtiger Schritt in der Erforschung von ALS. Mit einem neuen Analyseverfahren konnten sie zeigen, dass ALS und frontotemporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind, auch wenn ALSPatienten nicht dement sind. Über ihre Untersuchungen berichten die Neurowissenschaftler nun in der Fachzeitschrift "Scientific Reports".

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  9. Harnblasenkrebs: Ultra-langsames Enzym erhöht Rückfallrisiko
    12.01.2017 · IfADo Leibniz-Institut für Arbeitsforschung

    Ein signifikant höheres Rückfallrisiko sowie eine kürzere rückfallfreie Zeit: Ein Forscherteam um Dr. Silvia Selinski vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) hat erstmals die Rolle einer ultra-langsamen Genvariante des Entgiftungsenzyms N-Acetyltransferase (NAT2) bei Patienten mit Harnblasenkrebs untersucht. Die Wissenschaftler konnten u.a. zeigen, dass Patienten mit ultra-langsamen NAT2-Genotyp ein fast doppelt so hohes Rückfallrisiko haben wie nicht-betroffene Personen.

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  10. Karl Lenhard Rudolph übernimmt für 2017 die Präsidentschaft des Deutschen Stammzellnetzwerks (GSCN)
    06.01.2017 · FLI Leibniz-Institut für Alternsforschung

    Am 14. September 2016 wurde Prof. Dr. Karl Lenhard Rudolph, Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena, zum „amtierenden Präsidenten 2017“ des German Stem Cell Network (GSCN) gewählt, einem der europaweit größten nationalen Zusammenschlüsse von Stammzellmedizinern und -forschern. Im September 2017 holt er die internationale Jahrestagung des Netzwerks nach Jena.

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  11. Erinnerung auf molekularer Ebene erklären: Reinhart-Koselleck-Projekt für Volker Haucke
    06.01.2017 · FMP Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie

    Der Molekulare Pharmakologe und Biochemiker Volker Haucke erhält eine Förderung von 900.000 EURO im Koselleck-Programm der DFG für hochinnovative Forschungen an Mechanismen der neuronalen Kommunikation.

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  12. Forschungsprojekt: Von der Stammzelle zur Leberzelle
    05.01.2017 · IfADo Leibniz-Institut für Arbeitsforschung

    Wer auf eine Organspende wartet, braucht starke Nerven. Hinzu kommen gesundheitliche Risiken im Zuge einer Transplantation. Oft ist sie aber die einzige Option. Eine Alternative, an der weltweit geforscht wird, ist die Stammzelltherapie. Stammzellen können sich in jede beliebige Körperzelle verwandeln. Noch klafft jedoch ein Spalt zwischen den im Labor weiterentwickelten Stammzellen und ihren menschlichen Vorbildern, z. B. im Fall von Leberzellen. Forscher des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund wollen diese Lücke schließen. Im Verbund mit europäischen Stammzellexperten sollen die leberzellähnlichen Zellen optimieret werden.

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