Mit ausgewählten Pressemitteilungen der Mitgliedsinstitute informieren wir Sie hier über deren Alternsforschung.

  1. Potsdamer Ernährungsforscher erhält Paul Ehrlich- und Ludwig-Darmstaedter-Nachwuchspreis
    24.01.2018 · DIfE Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

    Professor Dr. Tim J. Schulz vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) wird am 14. März 2018 mit dem 60.000 Euro dotierten und international renommierten Paul Ehrlich- und Ludwig-Darmstaedter-Nachwuchspreis ausgezeichnet werden. Die Paul-Ehrlich-Stiftung ehrt den 38 Jahre alten Biochemiker und Ernährungsforscher Schulz für seine biomedizinischen Arbeiten zur Funktion von weißen und braunen Fettzellen.

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  2. Kostformen im Vergleich: Für Menschen mit Diabetes ist die Mittelmeer-Diät besonders gut geeignet
    19.01.2018 · DIfE Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

    Die Mittelmeer-Diät ist im Vergleich zu acht anderen Kostformen am besten geeignet, bei Menschen mit Typ-2-Diabetes die Blutzuckerwerte zu verbessern. Zu diesem Ergebnis kommt ein europäisches Wissenschaftlerteam unter Leitung von Lukas Schwingshackl und Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) im European Journal of Epidemiology (https://doi.org/10.1007/s10654-017-0352-x). Das Team wertete die Daten von 4.937 Studienteilnehmern aus 56 Ernährungsstudien mit Hilfe einer neuen Analysemethode aus. Diese Methode ermöglichte es erstmals, die Effekte von neun verschiedenen Kostformen auf die Nüchtern- und Langzeit-Blutzuckerwerte unmittelbar zu vergleichen.

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  3. Harnblasenkrebs: Kombination genetischer Varianten als Risikofaktor
    10.01.2018 · IfADo Leibniz-Institut für Arbeitsforschung

    Rauchen und Belastungen durch bestimmte Chemikalien am Arbeitsplatz begünstigen die Entstehung von Harnblasenkrebs. Wichtig sind aber auch genetische Faktoren. Bestimmte Regionen des Erbguts sind mit einem erhöhten Harnblasenkrebsrisiko assoziiert. Gemeinsam mit internationalen Experten konnten Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung nun zeigen, dass sich das Harnblasenkrebsrisiko erheblich erhöhen kann, wenn eine Person über mehrere genetische Risikovarianten verfügt. Dies gilt vor allem für Nichtraucher.

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  4. Mehr Beschäftigung und mehr Geld in der Rentenkasse
    21.12.2017 · DIW Berlin

    Zwei DIW-Studien zu Teilzeitrente und Anhebung der Regelaltersgrenze: Simulationen zeigen positive Beschäftigungseffekte und fiskalische Auswirkungen

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  5. Molekulare Chaperone als Helfer gegen Chorea-Huntington identifiziert
    12.12.2017 · FMP Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie

    Chorea-Huntington zählt zu den neurodegenerativen Erkrankungen und nimmt immer einen tödlichen Verlauf. Ursache ist ein Defekt im Huntingtin-Gen. Bis heute gibt es keine Therapie, die den schleichenden Zerfall der Gehirnzellen aufhalten könnte. Doch nun haben Forscher vom Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) zusammen mit Kollegen des Max Delbrück Centrums für Molekulare Medizin (MDC) und der Charité einen natürlichen Mechanismus entdeckt, der die Anhäufung pathogener amyloider Fibrillen unterdrückt und sogar auflösen kann. Die jetzt identifizierten molekularen Chaperone könnten bei neuen Therapieansätzen bald eine ganz entscheidende Rolle spielen,sagen die Forscher.

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  6. Führungswechsel beim Leibniz-Forschungsverbund Healthy Ageing
    27.11.2017 · LFV Healthy Ageing

    Der Leibniz-Forschungsverbund (LFV) Healthy Ageing hat eine neue Sprecherin: Dr. Helen Morrison, Gruppenleiterin am Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena, wird in Zukunft zusammen mit Prof. Dr. Jean Krutmann, Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung (IUF) in Düsseldorf, den Verbund als Sprecherin leiten. Dr. Morrison wurde in der Mitgliederversammlung am 28. November 2017 in Berlin in dieses Amt gewählt. Prof. Krutmann steht dem LFV Healthy Ageing bereits seit seiner Gründung 2013 als Sprecher vor. Das FLI bleibt weiterhin Koordinationszentrale des mit 21 Mitgliedsinstituten deutschlandweit agierenden Verbundes.

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  7. Pflegeheime: Bedarf an Pflegeplätzen steigt, Personalknappheit auch
    27.11.2017 · RWI Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

    Den meisten deutschen Pflegeheimen geht es momentan wirtschaftlich gut. In den nächsten Jahren wird die zunehmende Alterung der Gesellschaft aber voraussichtlich zu Engpässen bei stationären Pflegeplätzen und Pflegepersonal führen. Zu diesen Ergebnissen kommt der aktuelle „Pflegeheim Rating Report 2017“ von RWI, hcb GmbH und Deloitte GmbH, mit Unterstützung der Terranus Consulting GmbH. Er untersucht die derzeitige und zukünftige Situation des deutschen Pflegemarkts und schlägt Maßnahmen gegen die drohenden Engpässe vor. Unter dem Titel „Pflege sucht Investoren“ berichtet das „Handelsblatt“ heute über die Studie.

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  8. Neue Ausgabe von „Healthy Ageing – Forschung aus erster Hand“ erschienen
    22.11.2017 · LFV Healthy Ageing

    Die fünfte Ausgabe von „Healthy Ageing – Forschung aus erster Hand“ erscheint heute. Das Magazin des Leibniz-Forschungsverbundes (LFV) Healthy Ageing nimmt wieder neueste Forschungsergebnisse aus den 21 Mitgliedsinstituten in den Fokus. Das Magazin erscheint zweimal jährlich. Es richtet sich an Wissenschaftler, die auch außerhalb ihres Fachbereiches auf die Alternsforschung schauen, sowie an Leser mit Interesse an den Themen Altern und Demographischer Wandel. Die Beiträge bilden das breite interdisziplinäre Spektrum des LFV Healthy ab, von der biomedizinischen Alternsforschung, über Neurologie, Bildungsforschung und Raumplanung bis hin zur Wirtschaftswissenschaft.

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  9. Frauen mit Diabetes: Schlaganfallrisiko um 50 Prozent erhöht
    15.11.2017 · DDZ Deutsches Diabetes-Zentrum

    Frauen mit Diabetes haben ein erhöhtes Risiko Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu entwickeln. Studien aus dem Deutschen Diabetes-Zentrum zeigen, dass das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden, bei Frauen mit Diabetes um 50 Prozent höher ist als bei Frauen ohne Diabetes. Langfristig kann der Diabetes vor allem bei nicht adäquater Stoffwechseleinstellung viele Organe schädigen. Nicht nur Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenschwäche, Nervenschäden und auch eine Fettlebererkrankung, Depressionen und sogar Demenz können die Folgen sein. Erste Ergebnisse der Deutschen Diabetes-Studie liefern Hinweise darauf, dass es auch geschlechterspezifische Unterschiede bei der Entwicklung der Insulinresistenz und Nervenschäden im frühen Verlauf des Diabetes zu geben scheint.

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  10. Diabetesbedingte Sterblichkeit in Deutschland höher als erwartet
    09.11.2017 · DDZ Deutsches Diabetes Zentrum

    Für Deutschland fehlen bislang Angaben zur bundesweiten Diabetessterblichkeit. Forscherinnen und Forscher am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) in Düsseldorf haben nun berechnet, dass im Jahr 2010 insgesamt rund 175.000 Todesfälle mit Diabetes assoziiert sind. Das Ergebnis der Analyse zeigt, dass in Deutschland weit mehr Menschen an einem Diabetes und dessen Folgeerkrankungen sterben, als in der offiziellen Todesursachenstatistik angegeben wird.

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  11. DDZ-Forscher erhält EU-Förderung in Höhe von 1,5 Millionen Euro
    07.11.2017 · DDZ Deutsches Diabetes-Zentrum

    Dr. Bengt-Frederik Belgardt, Stellvertretende Direktor des Instituts für Betazellbiologie am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ), hat vom Europäischen Forschungsrat (European Research Council ERC) für seine zukünftigen Arbeiten über pathologische Prozesse während der Entwicklung von Diabetes einen „Starting Grant“ in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro erhalten. Belgardt überzeugte die Jury mit seinem Projekt, das sich um diese Volkskrankheit dreht. Mit den Mitteln aus dem ERC Starting Grant will der Wissenschaftler in den nächsten fünf Jahren am DDZ die molekularen Vorgänge bei der Entstehung von Typ-2-Diabetes untersuchen.

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  12. Mit viel Bewegung Darmkrebs vorbeugen
    03.11.2017 · DIfE Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

    Viel Bewegung ist mit einem verminderten Darmkrebsrisiko verbunden. Eine Beobachtung, die durch die günstige Wirkung der körperlichen Aktivität auf den Taillenumfang, die Stoffwechselgesundheit und den Vitamin-D-Status erklärbar sein könnte.

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  13. Zwei Neuberufungen komplettieren interdisziplinäre Alternsforschung in Jena
    03.11.2017 · FLI Leibniz-Institut für Alternsforschung

    Das Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena freut sich über zwei neue Rekrutierungen für seine biomedizinische Forschung. Damit sind nun auch alle Kernforschungsbereiche des ProExzellenz-Projekts „RegenerAging“ am universitären Zentrum für Alternsforschung (ZAJ) komplett besetzt. Beide Forschenden sind außerdem auf Professuren an der Friedrich-Schiller-Universität Jena berufen worden.

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  14. Stadtgrün tut älteren Menschen gut – wenn die Gestaltung stimmt
    16.10.2017 · IÖR Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung

    Parks, Stadtwald, Gärten – Grün ist wichtig für die Lebensqualität von Älteren, die in Heimen leben. Doch Grünflächen müssen altersgerecht gestaltet sein, damit Seniorinnen und Senioren sie nutzen können. Dies sind zentrale Ergebnisse einer aktuellen Studie. Unter Leitung von Dr. Martina Artmann vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) ging ein europäisches Forschungsteam erstmals der Frage nach, welche Rolle städtische Grünflächen für Seniorenheime spielen. Ihre Ergebnisse hat die Gruppe jetzt in der Fachzeitschrift „Urban Forestry and Urban Greening“ veröffentlicht.

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  15. Der Untergang ist abgesagt - Wider die Mythen des demografischen Wandels - Vortrag
    19.09.2017 · LFV Healthy Ageing

    Während viele das Schrumpfen und die zunehmende Vergreisung der Bevölkerung in Deutschland fürchten, sieht der Wirtschaftsexperte Prof. Dr. Thomas Straubhaar, Universität Hamburg, keinen Grund zur Panik. In seinem Vortrag "Der Untergang ist abgesagt" stellt er düstere Zukunftsprognosen infrage und zeigt auf, dass Deutschland und seine Bevölkerung die besten Jahre nicht hinter, sondern vor sich haben. Der "Science & Society“ -Vortrag findet am 21. September 2017 um 16 Uhr im Hörsaal des Abbe-Zentrums auf dem Beutenberg-Campus in Jena statt. Die Veranstaltung wird vom Leibniz-Institut für Alternsforschung (FLI), dem Leibniz-Forschungsverbund Healthy Ageing und Beutenberg-Campus organisiert.

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  16. Aktive Prothese verändert Hirnfunktionen von Schlaganfall-Patienten
    18.09.2017 · LIN Leibniz-Institut für Neurobiologie

    Patienten, die nach einem Schlaganfall ihre Füße nicht mehr richtig heben und normal laufen können, kann eine aktive Prothese helfen. Sie verbessert jedoch nicht nur das Gangbild der Betroffenen, sondern bewirkt auch, dass sich deren Gehirn funktionell neu organisiert. Welche Veränderungen genau stattfinden, hat eine Arbeitsgruppe aus Ärzten und Wissenschaftlern von der Uniklinik für Neurologie und der Uniklinik für Stereotaktische Neurochirurgie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, dem Leibniz-Institut für Neurobiologie und den Kliniken Schmieder Heidelberg unter Leitung von Prof. Dr. Ariel Schoenfeld untersucht. Die Studie ist im Fachmagazin Nature Scientific Reports erschienen.

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  17. Den Auswirkungen von Luftverschmutzung auf das Gehirn auf der Spur
    14.09.2017 · IUF Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung

    Wissenschaftler des IUF – Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung in Düsseldorf konnten in Zusammenarbeit mit dem Niederländischen Institut für Volksgesundheit und Umwelt (RIVM) in Bilthoven und der Arbeitsgruppe für molekulare Psychiatrie an der Universitätsmedizin Göttingen zeigen, dass luftgetragene Schadstoffe aus dem Straßenverkehr in einem Mausmodell für die Alzheimer Krankheit die Bildung der mit Alzheimer assoziierten Amyloid Plaques beschleunigen und motorische Defizite verstärken. Die entsprechende Studie wurde jetzt im internationalen Journal „Particle and Fibre Toxicology“ veröffentlicht.

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  18. DDZ stellt bundesweite Initiative „Diabetes - Nicht nur eine Typ-Frage“ vor
    24.08.2017 · DDZ Deutsche Diabetes-Zentrum

    In Deutschland erkranken pro Jahr 600.000 Menschen neu an Diabetes. Die Erkrankung kann erhebliche Folgen für das Leben der Betroffenen und deren Lebensqualität haben. Abgesehen von den Belastungen für die Betroffenen, liegt die gesundheitliche Versorgung von Menschen mit Diabetes bedingt durch die Folgeerkrankungen mit rund 5000 Euro pro Jahr doppelt so hoch wie bei gesunden Menschen. Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit hat das Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ) die bundesweite Initiative „DIABETES – NICHT NUR EINE TYP-FRAGE“ entwickelt. Diese soll das Bewusstsein für die Erkrankung Diabetes stärken.

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  19. In Leber gebildetes Enzym fördert Übergewicht, Leberverfettung und Insulinresistenz
    23.08.2017 · DIfE Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

    Wenn die Leber das Enzym DPP4* verstärkt bildet und ins Blut abgibt, führt dies bei Mäusen unter einer fettreichen Ernährung zu einer stärkeren Körperfettzunahme, zur Leberverfettung sowie zu einer Insulin-Unempfindlichkeit der Leberzellen. „Diese von uns in Molecular Metabolism veröffentlichten Ergebnisse legen in Kombination mit unseren Beobachtungen aus Human- und Zellstudien nahe, dass eine erhöhte DPP4-Produktion in der Leber deren Verfettung sowie eine Insulinresistenz verursacht und nicht eine Folge der Leberverfettung ist", so Studienleiterin Annette Schürmann vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE), einem Partner des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD).

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  20. Synapse für Synapse: Gehirnstruktur des Lernens vollständig kartiert
    22.08.2017 · LIN Leibniz-Institut für Neurobiologie

    Einem internationalen Konsortium von Wissenschaftlern unter Beteiligung von Forschern des Leibniz-Instituts für Neurobiologie (LIN) ist es gelungen, jede einzelne Verbindung aller Nervenzellen im Gedächtnissystem der Fliegenlarve komplett zu kartographieren. Diese sogenannten Pilzkörper stellen einen Minimal-Schaltkreis für Lern- und Gedächtnisprozesse dar. Die Ergebnisse wurden im renommierten Fachmagazin Nature publiziert.

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