Mit ausgewählten Pressemitteilungen der Mitgliedsinstitute informieren wir Sie hier über deren Alternsforschung.

  1. Studie für neue Erkenntnisse über Biofaktoren zur Neuroprotektion prämiert
    16.05.2018 · DDZ Deutsches Diabetes-Zentrum

    Prof. Dan Ziegler vom Institut für Klinische Diabetologie des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) ist für seine Forschungsarbeiten über Biofaktoren ausgezeichnet worden. Seine Studie befasst sich mit dem Einfluss genetischer Variationen im Glukose-Stoffwechsel bezüglich der Merkmale der diabetischen Neuropathie. Ziegler erhielt im Rahmen des Deutschen Diabetes Kongresses in Berlin den Fritz-Wörwag-Forschungspreis in Höhe von 10.000 Euro.

    mehr lesen

  2. Klinische Forschung: DDZ-Wissenschaftlerin erhält den Ferdinand-Bertram-Preis
    16.05.2018 · DDZ Deutsches Diabetes-Zentrum

    Privatdozentin Dr. PhD Julia Szendrödi, Leiterin des Klinischen Studienzentrums am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ), hat auf der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft in Berlin den Ferdinand-Bertram-Preis erhalten. Sie wurde für ihre herausragenden klinischen Forschungsarbeiten zur Insulinresistenz und der Rolle der Mitochondrien im Skelettmuskel und der Leber bei Typ-2-Diabetes ausgezeichnet.

    mehr lesen

  3. Millionenförderung für Forschung zu kognitivem Leistungsabfall im Alter
    15.05.2018 · LIN Leibniz-Institut für Neurobiologie

    Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, des Leibniz-Instituts für Neurobiologie und des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen haben bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ein neues Graduiertenkolleg eingeworben, das die molekularen, zellulären, systemischen und verhaltensbiologischen Grundlagen des kognitiven Leistungsabfalls erforscht. Die DFG stellt für die erste Förderperiode des Kollegs von viereinhalb Jahren 4,2 Millionen Euro zur Verfügung.

    mehr lesen

  4. Überleben bei Hunger - Neuer Mechanismus für Zellerhalt entdeckt
    15.05.2018 · FLI Leibniz-Institut für Alternsforschung - Fritz-Lipmann-Institut

    Forscher des Leibniz-Instituts für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) haben in Kooperation mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT), Cambridge, Massachusetts, USA, einen neuen Mechanismus entdeckt, der für den Zellerhalt bei Nährstoffmangel wichtig ist. Das Protein NUFIP1, das normalerweise im Zellkern vorkommt, wandert bei Nährstoffmangel in das Zytoplasma und bindet an Ribosomen, die damit für den Abbau markiert werden; eine wichtige Überlebensstrategie der Zelle, um bei Hunger den Erhalt der Zelle abzusichern. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Science publiziert.

    mehr lesen

  5. Frauen mit Diabetes: Schlaganfallrisiko um 50 Prozent erhöht
    09.05.2018 · DDZ Deutsches Diabetes-Zentrum

    Frauen mit Diabetes haben ein erhöhtes Risiko Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu entwickeln. Studien aus dem Deutschen Diabetes-Zentrum zeigen, dass das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden, bei Frauen mit Diabetes um 50 Prozent höher ist als bei Frauen ohne Diabetes. Langfristig kann der Diabetes vor allem bei nicht adäquater Stoffwechseleinstellung viele Organe schädigen. Nicht nur Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenschwäche, Nervenschäden und auch eine Fettlebererkrankung, Depressionen und sogar Demenz können die Folgen sein.

    mehr lesen

  6. Zurück auf Anfang: SETD1A hilft Blutstammzellen wieder in den Schlaf
    08.05.2018 · FLI Leibniz-Institut für Alternsforschung - Fritz-Lipmann-Institut

    Im Alter erkrankt der Mensch häufiger an Infektionen. Um sie zu bekämpfen, werden die Stammzellen des blutbildenden Systems aus ihrer Ruhephase (Quieszenz) geholt, damit der erhöhte Bedarf an Blut- und Immunzellen abgedeckt werden kann. Doch mit jeder Zellteilung häufen sich auch DNA-Schäden an, die eine Rückkehr in den Schlaf verhindern. Geschädigte Zellen werden aussortiert und fehlen bei nachfolgenden Infektionen. Forscher des Leibniz-Instituts für Alternsforschung (FLI) in Jena haben im Mausmodell einen zentralen Mechanismus rund um das Enzym SETD1A identifiziert, der in Blutstammzellen dafür sorgt, dass DNA-Schäden erkannt und repariert werden und damit die Rückkehr in die Quieszenz überhaupt möglich ist. 

    mehr lesen

  7. Thüringer Forschungspreis für Jenaer Alternsforscher und ihren Fisch N. furzeri als neues Tiermodell
    25.04.2018 · FLI Leibniz-Institut für Alternsforschung - Fritz-Lipmann-Institut

    Ein Forscherteam des Leibniz-Instituts für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) wurde gestern für ihre Spitzenleistungen in der Grundlagenforschung mit dem Thüringer Forschungspreis ausgezeichnet. Die Forscher erhielten den begehrten Preis für ihre Arbeiten zum Türkisen Prachtgrundkärpfling (Nothobranchius furzeri). Das ist ein kleiner Fisch aus Afrika, der ähnlich altert wie der Mensch, nur deutlich schneller. Mit der Sequenzierung und Analyse seines Genoms ermöglichen die Jenaer Forscher Einblicke in ein neuartiges Tiermodell, das die Untersuchung des Alternsprozesses bei Wirbeltieren erlaubt - ein Meilenstein für die Alternsforschung.

    mehr lesen

  8. Studie zur Krebsprävention: Verwandte von Krebspatienten wollen gesünder leben
    12.04.2018 · BIPS Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie

    Viele Krebserkrankungen – wie auch andere chronische Erkrankungen – sind die Folge eines ungesunden Lebensstils und somit vermeidbar. Doch aus einer jahrelangen Routine auszubrechen und das Verhalten auch langfristig zu ändern, stellt eine enorme Herausforderung dar. Eine Änderungsbereitschaft ergibt sich oftmals erst dann, wenn bestimmte Ereignisse eintreten, die zum Nachdenken über die eigene Gesundheit anregen. Auch das Auftreten von Krebserkrankungen in der Familie könnte so ein Ereignis darstellen - und damit zur Krebsprävention genutzt werden. Dies legen die Ergebnisse einer Studie nahe, die unter der Leitung von Ulrike Haug, Professorin für Klinische Epidemiologie und Pharmakoepidemiologie an der Universität Bremen und Leiterin der Abteilung Klinische Epidemiologie am BIPS, durchgeführt wurde.

    mehr lesen

  9. Alt und gesund: Forscher finden neue Gene für die Langlebigkeit von Säugetieren
    10.04.2018 · FLI Leibniz-Institut für Alternsforschung - Fritz-Lipmann-Institut

    Über die genetischen Grundlagen eines langen Lebens ist wenig bekannt. Und ob die Erkenntnisse, die in kurzlebigen Organismen bereits gewonnen werden konnten, auf langlebige Säugetiere oder gar den Menschen übertragbar sind, ist fraglich. Forschern des Leibniz-Instituts für Alternsforschung (FLI) ist es nun in einem Kooperationsprojekt gelungen, durch genetische Vergleiche lang- und kurzlebiger Nagetiere neue Gene zu identifizieren, die möglicherweise die Langlebigkeit und das gesunde Altern von Säugetieren beeinflussen. Die Ergebnisse sind jetzt in der Fachzeitschrift PLoS Genetics erschienen.

    mehr lesen

  10. Präventionsnetzwerk AEQUIPA geht in die zweite Runde
    29.03.2018 · BPIS Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie

    Gesundes Altern. Wie geht das eigentlich? Mit Bewegung. Körperliche Aktivität verringert das Risiko für viele Erkrankungen und Verletzungen im Alter. Umso wichtiger ist es, für ältere Menschen aus den verschiedensten Bevölkerungsgruppen einen Zugang zu mehr Bewegung zu schaffen. Im Februar 2015 ging AEQUIPA, das Präventionsnetzwerk für gesundes Altern in der Metropolregion Bremen-Oldenburg unter Federführung des BIPS, an den Start. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zunächst für drei Jahre geförderte Projekt geht nun nach erfolgreicher Zwischenevaluation in die zweite Runde.

    mehr lesen

  11. Baden-Württemberg: Erblindungsrisiko bei Menschen mit und ohne Diabetes deutlich gesunken
    28.03.2018 · DDZ deutsches Diabetes-Zentrum

    Für Deutschland fehlten bislang belastbare Zahlen zum Vergleich der Neuerblindungen bei Personen mit und ohne Diabetes und deren zeitlichen Verlauf. Forscher am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) haben nun berechnet, dass das Erblindungsrisiko in der Bevölkerung in Süddeutschland deutlich abgenommen hat – bei Personen mit Diabetes mehr als bei Personen ohne Diabetes. Das Ergebnis der Auswertung lässt vermuten, dass sich neben der Versorgung bei diabetischer Retinopathie auch die Früherkennung und Therapie des grauen und grünen Stars (Katarakt, Glaukom) sowie der altersbedingten Makula-Degeneration verbessert hat.

    mehr lesen

  12. Kognitive Einschränkungen im Alter – Welche Rolle spielen Luftverschmutzung und Lungenfunktion?
    19.03.2018 · IUF Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung

    Eine Studie von Wissenschaftlerinnen des IUF – Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung in Düsseldorf, die im „European Respiratory Journal“ veröffentlicht wurde, liefert Hinweise darauf, dass eine schlechte Lungenfunktion nicht nur ein Risikofaktor für die Verminderung kognitiver Fähigkeiten im Alter ist, sondern die negativen Auswirkungen von Luftverschmutzung auf die kognitiven Fähigkeiten auch zu einem kleinen Teil durch eine schlechte Lungenfunktion vermittelt werden.

    mehr lesen

  13. Prof. Dr. Alfred Nordheim wird neuer Wissenschaftlicher Direktor am FLI
    09.03.2018 · FLI Leibniz-Institut für Alternsforschung - Fritz-Lipmann-Institut

    Mit der Anmeldung zur Eintragung ins Vereinsregister am 6. März ist es nun amtlich: Prof. Dr. Alfred Nordheim übernimmt ab sofort die wissenschaftliche Leitung des Leibniz-Instituts für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena. Der Molekularbiologe von der Universität Tübingen wird damit in den kommenden Jahren die wissenschaftliche Ausrichtung des FLI steuern, bis der Prozess einer dauerhaften Neubesetzung der Position des Wissenschaftlichen Direktors abgeschlossen ist.

    mehr lesen

  14. 5 Millionen Euro für Alternsforschung am FLI in Jena
    09.03.2018 · FLI Leibniz-Institut für Alternsforschung - Fritz-Lipmann-Institut

    Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) ist der Empfehlung des Senats der Leibniz-Gemeinschaft gefolgt und hat dem Leibniz-Institut für Alternsforschung (FLI) Sondermittel in Höhe von 5 Millionen Euro bewilligt. Damit soll in den kommenden Jahren ein neuer Forschungsschwerpunkt zur Thematik „Mikrobiom und Altern“ am Institut aufgebaut werden. Die Ausschreibung der zugehörigen W3-Professur läuft bereits.

    mehr lesen

  15. Wege zur Stabilisierung des Rentensystems: Abschläge auf die Frührente sind besser als Nullrunden
    21.02.2018 · DIW Berlin Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

    Automatismus in der Rentenanpassungsformel führt zu pauschalen Rentenkürzungen – Abschläge sind wesentlich schonender – Für gesundheitlich beeinträchtigte Personen sollten Sonderregelungen gelten

    mehr lesen

  16. Sechste Ausgabe von „Healthy Ageing – Forschung aus erster Hand“ erschienen
    13.02.2018 · LFV Healthy Ageing

    Die sechste Ausgabe von „Healthy Ageing – Forschung aus erster Hand“ erscheint heute. Das Magazin des Leibniz-Forschungsverbundes (LFV) Healthy Ageing nimmt wieder neueste Forschungsergebnisse aus den 21 Mitgliedsinstituten in den Fokus. Das Magazin erscheint aufgrund der hervorragenden Resonanz inzwischen viermal jährlich. Es richtet sich an Wissenschaftler, die auch außerhalb ihres Fachbereiches auf die Alternsforschung schauen, sowie an Leser mit Interesse an den Themen Altern und Demographischer Wandel. Die Beiträge bilden das breite interdisziplinäre Spektrum des LFV Healthy ab, von der biomedizinischen Alternsforschung, über Neurologie, Bildungsforschung und Raumplanung bis hin zur Wirtschaftswissenschaft.

    mehr lesen

  17. Kristina Norman leitet die neue Abteilung Ernährung und Gerontologie am DIfE
    02.02.2018 · DIfE Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

    Die Ernährungswissenschaftlerin Kristina Norman hat den gemeinsamen Ruf der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam und des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) auf die W2-Professur „Ernährung und Geriatrie“ angenommen. Seit 01. Januar 2018 leitet sie die Abteilung Ernährung und Gerontologie am DIfE.

    mehr lesen

  18. Krebs oder Herzversagen?
    31.01.2018 · FLI Leibniz-Institut für Alternsforschung

    Ab dem 50. Lebensjahr sind Krebs und degenerative Erkrankungen wie Herzversagen, Demenz oder Diabetes die häufigsten Todesursachen. Da die Lebenserwartung in den letzten 150 Jahren drastisch gestiegen ist, hat auch die Häufigkeit altersspezifischer Erkrankungen zugenommen. Während in der Altersgruppe der 60-Jährigen Krebs noch die häufigste Todesursache darstellt, nimmt der Anteil dieser Erkrankung an der Gesamtmortalität mit zunehmendem Alter ab, während die degenerativen Erkrankungen mit fortschreitendem Alter an Bedeutung gewinnen. Was steckt dahinter? Und kann man diese Verschiebung zumindest teilweise erklären, indem man die im höheren Alter auftretenden molekularen Veränderungen untersucht und mit den molekularen Signaturen jeder dieser Erkrankungen vergleicht? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, haben Forscherteams aus Kiel, Jena und Maryland (USA) im Rahmen eines gemeinsamen Projektes unter der Leitung von Professor Christoph Kaleta untersucht, inwieweit altersbedingte Veränderungen in der Aktivität von Genen mit altersspezifische Erkrankungen zusammenhängen. Die Ergebnisse dieser Studie wurden jetzt in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.

    mehr lesen

  19. Maren Carstensen-Kirberg erhält Förderpreis der Dr. Eickelberg-Stiftung für Biomarker-Forschung
    29.01.2018 · DDZ Deutsches Diabetes-Zentrum

    Dr. Maren Carstensen-Kirberg, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ), hat den Förderpreis 2017 der Dr. Eickelberg-Stiftung für ihre Forschung zu Biomarkern erhalten. Die Projektförderung erhielt ein interdisziplinäres Team, das die Bedeutung der pro-inflammatorischen Wirkung des Biomarkers Omentin auf Zellen im Fettgewebe erforscht.

    mehr lesen

  20. Forschungsprojekt gestartet: Erhöht die Luftverschmutzung das Alzheimer-Risiko?
    25.01.2018 · Alzheimer Forschung Initiative e.V.

    Über 100 Jahre Alzheimer-Forschung, doch die Ursachen der häufigsten Form aller Demenzerkrankungen sind weiterhin unklar. Aktuelle Beobachtungsstudien zeigen jetzt, dass Menschen, die in der Nähe von vielbefahrenen Straßen leben, ein erhöhtes Risiko für kognitive Einschränkungen haben. Dr. Roel Schins vom IUF – Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung in Düsseldorf will nun gemeinsam mit seinem niederländischen Projektpartner Prof. Dr. Flemming Cassee (RIVM Bilthoven/NL) herausfinden, ob eine schlechte Luftqualität in der Nähe von vielbefahrenen Straßen die Entwicklung der Alzheimer-Krankheit beeinflussen kann.

    mehr lesen