Fördert ein gesunder Lebensstil die kognitive Leistungsfähigkeit im Alter? Mit welchen neuen therapeutischen Ansätzen lässt sich die Gesundheitsspanne im Alter verlängern? Wie muss die Umwelt aussehen, damit Menschen gesund und zufrieden altern können? Das sind nur einige Beispiele für drängende Fragen, die derzeit von Gesellschaft und Politik an die Wissenschaft gestellt werden. Der Leibniz-Forschungsverbund Healthy Ageing will Antworten geben.
  1. Pflegende Angehörige haben es auf dem Arbeitsmarkt schwerer
    21.08.2017 · RWI Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

    Pflegen über 50-Jährige ihre Eltern, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass sie gleichzeitig berufstätig sind – bei Frauen um durchschnittlich bis zu 7,2 Prozentpunkte, bei Männern sogar um bis zu 11,8 Prozentpunkte. Frauen reduzieren zudem ihre Arbeitszeit um durchschnittlich 12,4 Prozent. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle RWI-Studie zu den längerfristigen Folgen für die Arbeitsmarktsituation von Pflegenden. Sie basiert auf dem SHARE-Datensatz, der die Lebensverhältnisse von über 50-Jährigen in Europa und Israel erfasst.

    mehr lesen

  2. GSCN verleiht „Young Investigator Award“ an FLI-Forscher Dr. Francesco Neri
    21.08.2017 · FLI Leibniz-Institut für Alternsforschung - Fritz-Lipmann-Institut

    Dr. Francesco Neri vom Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena wird mit dem „GSCN 2017 Young Investigator Award“ des Deutschen Stammzellnetzwerks (GSCN) ausgezeichnet.

    mehr lesen

  3. Enzymaktivität beeinflusst den Verlauf von Eierstockkrebs
    12.07.2017 · IfADo Leibniz-Institut für Arbeitsforschung

    Tumorzellen verfügen über einen anderen Stoffwechsel als gesunde Zellen. So können Krebszellen schnell wachsen und sich im Körper ausbreiten. Die Ursachen für solche krankhaften Veränderungen des Zellstoffwechsels untersuchen Toxikologen am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung seit Jahren. Im Fall von Eierstockkrebs ist es ihnen nun gelungen, Enzyme zu identifizieren, welche die Wanderung der Zellen fördern und die Überlebensrate der Patientinnen verkürzen. Die Studie ist in der renommierten US-Fachzeitschrift „Cancer Research“ veröffentlicht worden.

    mehr lesen