Fördert ein gesunder Lebensstil die kognitive Leistungsfähigkeit im Alter? Mit welchen neuen therapeutischen Ansätzen lässt sich die Gesundheitsspanne im Alter verlängern? Wie muss die Umwelt aussehen, damit Menschen gesund und zufrieden altern können? Das sind nur einige Beispiele für drängende Fragen, die derzeit von Gesellschaft und Politik an die Wissenschaft gestellt werden. Der Leibniz-Forschungsverbund Healthy Ageing will Antworten geben.
  1. Regelmäßiges Frühstücken verringert das Risiko für Typ-2-Diabetes
    12.11.2018 · DDZ Deutsches Diabetes-Zentrum

    Frühstücken oder nicht? Hat das regelmäßige Frühstücken einen Einfluss auf das Risiko für Diabetes? – Diese Fragen sind in der Forschung bislang nicht klar beantwortet. Rund 20% der deutschen Bevölkerung verzichtet morgens auf ihr Frühstück. In der Altersgruppe von 18-29 Jahren sind es sogar um die 50% der Menschen. Eine wissenschaftliche Auswertung am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) zeigt nun, dass Männer und Frauen, die im Erwachsenenalter auf das Frühstück verzichten, ein 33 % höheres Risiko aufweisen, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Journal of Nutrition veröffentlicht.

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  2. Neuer Marker gibt Einblicke in die Entstehung des Typ-2-Diabetes
    08.11.2018 · DIfE Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

    Kleine – wahrscheinlich von Lebensstilfaktoren beeinflussbare – chemische Änderungen der DNA-Bausteine können die Menge von IGFBP2 vermindern. Ein DIfE/DZD-Forschungsteam hat nun im Fachjournal Diabetes publiziert, dass diese sogenannten epigenetischen Veränderungen das Risiko für Typ-2-Diabetes erhöhen. Menschen mit hohen Konzentrationen des Bindungsproteins IGFBP2 im Blut erkranken zudem seltener an dieser Stoffwechselerkrankung. Die Veränderungen im Blut sind bereits einige Jahre vor Beginn der Krankheit nachweisbar.

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  3. Rhodiola-Wirkstoff verbessert Gedächtnisleistung im Alter
    26.10.2018 · LIN Leibniz-Institut für Neurobiologie

    In einer immer älter werdenden Gesellschaft leiden auch immer mehr Menschen an Gedächtnisstörungen. Der fortschreitende Verlust der Merkfähigkeit schränkt die Selbstständigkeit und Lebensqualität der Betroffenen stark ein. Bisher gibt es keine Medikamente, um dem altersbedingten kognitiven Abbau vorzubeugen oder dem dauerhaften Gedächtnisverlust wirksam entgegenzusteuern. Eine von Wissenschaftlern der Leibniz-Institute für Neurobiologie (LIN) und für Pflanzenbiochemie (IPB) aus Magdeburg bzw. Halle geleitete Studie in der Fachzeitschrift Science Advances belegt nun erstmalig in Tierexperimenten eine Gedächtnis-fördernde Wirkung eines pflanzlichen Esters als aktiver Wirkstoff aus der Medizinalpflanze Rhodiola rosea.

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