Leibniz-Forschungsverbund
Gesundes Altern

© Quelle: llja Hendel / Wissenschaft im Dialog

Aktuelles & Forschungsergebnisse

Sechste Ausgabe von „Healthy Ageing – Forschung aus erster Hand“ erschienen

13. Februar 2018 LFV Healthy Ageing

Die sechste Ausgabe von „Healthy Ageing – Forschung aus erster Hand“ erscheint heute. Das Magazin des Leibniz-Forschungsverbundes (LFV) Healthy Ageing nimmt wieder neueste Forschungsergebnisse aus den 21 Mitgliedsinstituten in den Fokus. Das Magazin erscheint aufgrund der hervorragenden Resonanz inzwischen viermal jährlich. Es richtet sich an Wissenschaftler, die auch außerhalb ihres Fachbereiches auf die Alternsforschung schauen, sowie an Leser mit Interesse an den Themen Altern und Demographischer Wandel. Die Beiträge bilden das breite interdisziplinäre Spektrum des LFV Healthy ab, von der biomedizinischen Alternsforschung, über Neurologie, Bildungsforschung und Raumplanung bis hin zur Wirtschaftswissenschaft.


Lesen Sie in der fünften Ausgabe:

1.       Helfer gegen Chorea-Huntington identifiziert
Bis heute gibt es keine Therapie, die Chorea-Huntington aufhalten könnte, den schleichenden Zerfall der Gehirnzellen. Doch nun haben Forscher in Berlin einen natürlichen Mechanismus entdeckt, der die Anhäufung pathogener amyloider Fibrillen unterdrückt und sogar auflösen kann.

2.       Pflegeheime: Bedarf an Pflegeplätzen steigt, Personalknappheit auch
Den meisten deutschen Pflegeheimen geht es momentan wirtschaftlich gut. In den nächsten Jahren wird die zunehmende Alterung der Gesellschaft aber voraussichtlich zu Engpässen bei stationären Pflegeplätzen und Pflegepersonal führen. Zu diesen Ergebnissen kommt der aktuelle „Pflegeheim Rating Report 2017“ von RWI, hcb GmbH und Deloitte GmbH, mit Unterstützung der Terranus Consulting GmbH. Er untersucht die derzeitige und zukünftige Situation des deutschen Pflegemarkts und schlägt Maßnahmen gegen die drohenden Engpässe vor.

3.       Zukunft des Rentensystems
Das DIW Berlin hat zwei Studien zur Verteilungswirkung des deutschen Rentensystems vorgelegt. Darin wird deutlich, dass es bedingt durch eine stärker werdende positive Korrelation von Einkommen und Lebenserwartung zu Umverteilungseffekten in der gesetzlichen Rentenver-sicherung kommt.

4.       Diabetesbedingte Sterblichkeit in Deutschland
Forscher am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) haben berechnet, dass im Jahr 2010 insgesamt rund 175.000 Todesfälle mit Diabetes assoziiert sind. Das Ergebnis zeigt, dass in Deutschland weit mehr Menschen an einem Diabetes und dessen Folgeerkrankungen sterben, als in der offiziellen Todesursachenstatistik angegeben wird.

Sie finden die neue Ausgabe ab sofort online unter www.leibniz-healthy-ageing.de. Oder Sie bestellen die Print-Ausgabe bei

Kontakt:

Astrid van der Wall
Koordinatorin LFV Healthy Ageing
Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI)
Beutenbergstr. 11
D - 07745 Jena
healthyageing(at)leibniz-fli.de