Leibniz-Forschungsverbund
Gesundes Altern

© Quelle: llja Hendel / Wissenschaft im Dialog

Aktuelles & Forschungsergebnisse

Neue Ausgabe von „Healthy Ageing – Forschung aus erster Hand“ erschienen

22. November 2017 LFV Healthy Ageing

Die fünfte Ausgabe von „Healthy Ageing – Forschung aus erster Hand“ erscheint heute. Das Magazin des Leibniz-Forschungsverbundes (LFV) Healthy Ageing nimmt wieder neueste Forschungsergebnisse aus den 21 Mitgliedsinstituten in den Fokus. Das Magazin erscheint zweimal jährlich. Es richtet sich an Wissenschaftler, die auch außerhalb ihres Fachbereiches auf die Alternsforschung schauen, sowie an Leser mit Interesse an den Themen Altern und Demographischer Wandel. Die Beiträge bilden das breite interdisziplinäre Spektrum des LFV Healthy ab, von der biomedizinischen Alternsforschung, über Neurologie, Bildungsforschung und Raumplanung bis hin zur Wirtschaftswissenschaft.


Lesen Sie in der fünften Ausgabe:

1.       Den Auswirkungen von Luftverschmutzung auf das Gehirn auf der Spur
Wissenschaftler am Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung in Düsseldorf konnten zeigen, dass luftgetragene Schadstoffe aus dem Straßenverkehr in einem Mausmodell die Bildung der mit Alzheimer assoziierten Amyloidplaques beschleunigen und motorische Defizite verstärken.

2.       Pflegende Angehörige haben es auf dem Arbeitsmarkt schwerer
Pflegen über 50-Jährige ihre Eltern, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass sie gleichzeitig berufstätig sind – bei Frauen um durchschnittlich bis zu 7,2 Prozentpunkte, bei Männern sogar um bis zu 11,8 Prozentpunkte. Frauen reduzieren zudem ihre Arbeitszeit um durchschnittlich 12,4 Prozent. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle RWI-Studie zu den längerfristigen Folgen für die Arbeitsmarktsituation von Pflegenden. Sie basiert auf dem SHARE-Datensatz, der die Lebensverhältnisse von über 50-Jährigen in Europa und Israel erfasst.

3.       Aktive Prothese verändert die Hirnfunktionen von Schlaganfall-Patienten
Patienten, die nach einem Schlaganfall ihre Füße nicht mehr richtig heben und normal laufen können, kann eine aktive Prothese helfen. Sie verbessert jedoch nicht nur das Gangbild der Betroffenen, sondern bewirkt auch, dass sich deren Gehirn funktionell neu organisiert. Welche Veränderungen genau stattfinden, hat eine Arbeitsgruppe aus Ärzten und Wissenschaftlern von der Uniklinik für Neurologie und der Uniklinik für Stereotaktische Neurochirurgie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, dem Leibniz-Institut für Neurobiologie und den Kliniken Schmieder Heidelberg untersucht.

4.       Stadtgrün tut älteren Menschen gut – Die Gestaltung muss stimmen
Parks, Stadtwald, Gärten – Grün ist wichtig für die Lebensqualität von Älteren, die in Heimen leben. Doch Grünflächen müssen altersgerecht gestaltet sein, damit Seniorinnen und Senioren sie nutzen können. Dies sind zentrale Ergebnisse einer europäischen Studie unter Leitung von Dr. Martina Artmann vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) in Dresden.

Sie finden die neue Ausgabe ab sofort online unter www.leibniz-healthy-ageing.de. Oder Sie bestellen die Print-Ausgabe bei

Kontakt:
Astrid van der Wall
Koordinatorin LFV Healthy Ageing
Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI)
Beutenbergstr. 11
D - 07745 Jena
healthyageing(at)leibniz-fli.de

Im Leibniz-Forschungsverbund (LFV) Healthy Ageing kooperieren 21 Institute der Leibniz-Gemeinschaft. Dazu kommen assoziierte Mitglieder aus renommierten Forschungseinrichtungen im In- und Ausland. Ziel des Verbundes ist es, die Ursachen des Alterns interdisziplinär auf allen Ebenen zu erforschen. Daraus werden Anpassungsstrategien entwickelt und validiert, die Gesundes Altern nachhaltig fördern. Beteiligt sind Biomediziner, Psychologen, Kognitions- und Neurowissenschaftler, Bildungsforscher, Raumplaner und Wirtschaftswissenschaftler.
www.leibniz-healthy-ageing.de

Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 91 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen - u.a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 18.700 Personen, darunter 9.500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,8 Milliarden Euro.
www.leibniz-gemeinschaft.de


    Neue Ausgabe des Forschungsmagazins "Healthy Ageing - Forschung aus erster Hand" erschienen.

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