Leibniz Research Alliance
Healthy Ageing

© Quelle: llja Hendel / Wissenschaft im Dialog

LFV - Mediathek

Was war das Thema nochmal ...?

Alzheimer - der aktuelle Wissensstand mit Dirk Montag vom LIN

Eine Sendung von Kölncampus


Gesetzliche Rentenversicherung: mehr Stabilität durch Einbeziehung von Selbständigen

Video-Blog: "Nachgeforscht mit Johannes Geyer" vom 27.7.16

Eine Ausweitung der gesetzlichen Rentenversicherung auf bisher nicht obligatorisch versicherte Selbständige hätte positive Effekte auf die finanzielle Stabilität des Rentensystems. Zu diesem Ergebnis kommt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in einer aktuellen Studie. Dabei kommt es auch auf die zeitliche Umsetzung der Reform an: „Würde man morgen alle Selbständigen in die gesetzliche Rentenversicherung einbeziehen, könnten die Beitragssätze sofort um über einen Prozentpunkt sinken“, sagt DIW-Ökonom Peter Haan. Im anderen untersuchten Extremfall wurden nur neue Selbständige in die Rentenversicherung einbezogen, mit der Folge, dass die Entlastungseffekte zunächst sehr klein sind und erst nach dem Jahr 2040 ihr Maximum erreichen. „Sinnvoll wäre eine Reformvariante, die zwischen diesen beiden untersuchten Extremfällen liegt. Damit könnte man die gesetzliche Rentenversicherung gezielt in den kritischen Jahren stärken, in denen die Babyboomer in Rente gehen.“ Allerdings wurden in der Studie Anpassungsreaktionen nicht berücksichtigt. Sofern sich die Betroffenen der Versicherungspflicht entziehen oder weniger Einkommen erzielen, überschätzt die vorgelegte Simulationsrechnung die Beitragssatzentlastung.


Pflegebedürftige hängen stark von Transferzahlungen ab

Ein Interview mit dem Experten Johannes Geyer, DIW Berlin, vom 1.4.15

Zum Podcast

Sogenannte Pflegehaushalte verfügen über ein ähnlich hohes Haushaltseinkommen wie Haushalte, in denen keine pflegebedürftige Person lebt. Allerdings sind Pflegebedürftige stärker von öffentlichen Transferleistungen abhängig. Darüber hinaus ist ihr Vermögen erheblich geringer als das Vermögen von Personen ohne Pflegebedarf. Insbesondere alleinlebende Pflegebedürftige haben vergleichsweise geringe finanzielle Ressourcen, stellen zugleich aber über 40 Prozent aller Pflegehaushalte dar. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) auf Basis seiner Langzeiterhebung Sozio-oekonomisches Panel (SOEP).


Auftaktkonferenz des Leibniz-Forschungsverbundes Healthy Ageing

am 25./26.2.2015 am ZEW in Mannheim

Was bedeutet gesundes Altern? Sowohl Mediziner, die sich mit den gesundheitlichen Folgen des Älterwerdens auseinandersetzen, als auch Wirtschaftswissenschaftler, die die Herausforderungen einer in die Jahre kommenden Gesellschaft für den Arbeitsmarkt untersuchen, treibt diese Frage um. Um den Ursachen von demographischem Wandel und Überalterung interdisziplinär auf den Grund zu gehen, veranstaltete der Leibniz-Forschungsverbund Healthy Ageing am 25. und 26. Februar 2015 ein zweitägiges Symposium am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Ein zentraler Teil der Auftaktveranstaltung war gleich am Abend des ersten Konferenztags eine Podiumsdiskussion zum Thema, wie Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft dem Demographie-Problem begegnen können.

Es diskutierten Prof. Dr. Karl Lenhard Rudolph vom Fritz-Lipmann-Institut, Prof. Dr. Jean Krutmann vom Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung und zusammen mit Prof. Rudolph Sprecher des Verbundes, Prof. Dr. Michael Falkenstein vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung, Prof. Dr. Björn Schumacher vom CECAD Köln und PD Dr. Alexander Spermann vom Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit über die Auswirkungen des Demographischen Wandels auf Gesundheit, Wirtschaft und Gesellschaft. Holger Bonin, Leiter des ZEW-Forschungsbereichs "Arbeitsmärkte, Personalmanagement und Soziale Sicherung", moderierte die Diskussion.


Das beste Alter: Immer so, wie man sich fühlt

Eine Sendung von DRadiowissen am 19.8.2014

zum Podcast

Profi-Fußballer mit 39? Absolute Seltenheit. Berühmte Malerin mit 78? Kein Problem. Genau so wenig wie der Start der Musikerkarriere mit Ende 40. Wir lernen: Es gibt ein bestes Alter für manche Dinge. Für andere wiederum nicht. Dr. Constanze Seidenbecher vom Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) beleuchtet im Studio kognitive Fenster und neuronale Lernprozesse. Dr. Friebe, Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE), ergänzt im Telefoninterview Aspekte des Lernens bei Älteren.


Gesundheit im Demographischen Wandel

Parlamentarischer Abend der Leibniz-Gemeinschaft, 04.06.2013, Chausseestr. 111, Berlin

Die Podiumsdiskussion (v.l.nr.): Moderatorin Sybille Seitz, Prof. Dr. Iris Pigeot, Dr. Boris Augurzky, Prof. Dr. Jean Krutmann, Dr. Andreas Penk, Prof. Dr. Andreas Radbruch, Prof. Dr. K. Lenhard Rudolph


Zukunft leben: Die demographische Chance

Bei Experten nachgefragt

Christoph Schmidt vom Rheinisch Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), Heike Solga und Ruud Koopman vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, der Architekt Eckhardt Feddersen, Andreas Kruse von der Universität Heidelberg, Ursula M. Staudinger von der Columbia University, Henning Scheich vom Leibniz-Institut für Neurobiologie Magdeburg (LIN) und Karl Lenhard Rudolph vom Leibniz-Institut für Altersforschung - Fritz-Lipmann-Institut (FLI) erklären, was uns aus ihrer Sicht im demographischen Wandel erwartet.

Interview mit Prof. Dr. K. Lenhard Rudolph
FLI Leibniz-Institut für Altersforschung, Jena

Interview mit Prof. Dr. Ursula Staudinger
Columbia University - Robert N. Butler Columbia Aging Center

Interview mit Prof. Dr. Henning Scheich
LIN Leibniz-Institut für Neurobiologie, Magdeburg